Baugeld Zinskommentar vom 25.06.2010

Marcus RexDie Volatilität an den Kapitalmärkten ist unverändert hoch. Nach den jüngsten Versuchen neue Jahreshochs zu erreichen, sorgten vor allem schlechte Nachrichten von der Konjunkturfront für schwächere Kurse. Die bedeutenden Aktienmärkte beendeten ihre Sommerrally erst einmal so schnell und unvermittelt, wie diese zuvor begonnen hatte. In den USA bleibt dabei weiter der Immobiliensektor das Hauptbelastungselement. In Europa schaut man derweil mit Sorge auf den Bankensektor. Neben Spanien und Griechenland sorgen besonders aktuell die französischen Banken immer wieder für Verunsicherung.

Die Diskussion um die Staatsverschuldung hat derweil für merkliche Irritationen zwischen den USA und weiten Teilen Europas geführt, allen voran Deutschland. Während die USA eher auf ein schuldengetriebenes Wachstum setzen, will man in Deutschland durch Sparmaßnahmen vorankommen. Die amerikanische Notenbank Fed kündigte dazu auch bereits an, das Null-Zins-Niveau weiterhin halten zu wollen und verwies dabei auf den schlechten Einfluss der europäischen Schuldenkrise auf die wirtschaftliche Erholung.

Der Bereich der Bauzinsen zeigt sich ob dieser Meldungen allerdings unbeeindruckt. Die anhaltend hohe Nachfrage nach sicheren Bundesanleihen drückt auf deren Verzinsung. Dadurch bleibt auch Baugeld extrem günstig und Immobilienfinanzierer blicken mit Freuden auf das Allzeittief.

Mein Fazit: Die Billigzinsen erlauben weiterhin Immobilienfinanzierungen zu extrem günstigen Konditionen. Von daher sollte sich jeder Interessierte dem Thema Immobilie genau jetzt oder in naher Zukunft widmen. Darüber hinaus empfehlen wir allen Neu-, Um- und Anschlussfinanzierern sich über öffentliche Fördermittel zu informieren und so ihre Baufinanzierung zu optimieren.

Weitere Informationen unter: www.baugeld-spezialisten.de

 

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