Beim Heizen Strom erzeugen und sparen: Mikro-KWK-Anlagen produzieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gleichzeitig Strom und Wärme und helfen so den Betreibern, doppelt zu sparen. Zudem senken sie den Ausstoß der schädlichen CO2-Emissionen. Beim bundesweiten KWK-Wochenende vom 24. bis 26. Februar können Interessierte die effizienten Kleinkraftwerke in SenerTec-Centern, bei Fachhandwerkern und "Dachs"-Betreibern zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen live erleben. Unter www.kwk-wochenende.de gibt es die Adressen und Öffnungszeiten aller, die sich am bundesweiten Aktionswochenende beteiligen.
Heizen/Energie
Eigene Energieerzeugung lohnt sich
Jeder Dritte kennt Mikro-Blockheizkraftwerke
Bereits kurz nach der Markteinführung der ersten Modelle sind gasbetriebene Mikro-Blockheizkraftwerke vielen Deutschen ein Begriff. Eine aktuelle Umfrage des Flüssiggasversorgers Primagas zeigt: Fast jeder Dritte kennt schon die neue Technologie zur Strom- und Wärmeerzeugung. Im Rahmen der Energiewende beschäftigen sich immer mehr Menschen mit neuen Heizungstechnologien. So kennt schon heute fast jeder dritte Deutsche gasbetriebene Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKWs) für Ein- und Zweifamilienhäuser. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Primagas, einem der führenden Flüssiggasversorger Deutschlands. Dabei gaben 32 Prozent der Befragten an, bereits von den neuen Mikro-BHKWs gehört zu haben. Und das obwohl marktreife gasbetriebene Modelle erst seit 2011 flächendeckend erhältlich sind. Jedoch fällt das Wissen um die kompakten Kraftpakete, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Heizenergie erzeugen, bei Männern und Frauen extrem unterschiedlich aus. Während 46 Prozent der männlichen Befragten die neuen Anlagen kannten, waren es bei den Frauen nur 19 Prozent.
Wasserführende Feuerstätten heizen das ganze Haus
Wenn es draußen knackig kalt wird, heißt Gemütlichkeit für viele, sich drinnen, in der warmen Stube, vor einem flackernden Feuer zu entspannen und das Spiel der Flammen zu beobachten. Bislang allerdings galt das Anheizen eines Kaminofens nicht gerade als ein Musterbeispiel für Energieeffizienz. Denn während der Raum, in dem der Ofen steht, schnell überheizt wird, bleibt es im übrigen Haus kühl, während mit den heißen Abgasen viel Energie ungenutzt durch den Schornstein verloren geht. In den vergangenen Jahren aber hat sich technisch viel getan, moderne Öfen sind nicht mehr nur urgemütlich, sondern auch technisch hocheffizient.
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Pellets eignen sich auch in der Stadt als preiswerte und "grüne" Heizlösung

Deutschland verfügt mit aktuell 3,6 Milliarden Kubikmetern über die größten Holzvorräte Mitteleuropas. Diese von Wissenschaftlern des Johann Heinrich von Thünen-Instituts errechnete Menge würde ausreichen, um einen massiven Turm mit drei mal drei Metern Grundfläche von der Erde bis zum Mond zu bauen. Nachdem der jährliche Zuwachs unserer Wälder nicht vollständig genutzt wird, nimmt dieser Holzvorrat stetig weiter zu. Beste Voraussetzungen also, um mit einer Umstellung auf den ökologischen Energieträger Holz den kostspieligen fossilen Brennstoffen Ade zu sagen. Dabei spielt der Wohnort für die Heizalternative Holz keine Rolle mehr.
Das Kraftwerk im Keller - Wärme fürs Haus und Strom fürs Netz
Nachdem die Politik den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen hat, geht es nun vor allem um die Frage, wie der Atomstrom ersetzt werden kann. Mit einem außergewöhnlichen Plan wartet zum Beispiel der Hamburger Ökostrom-Anbieter LichtBlick auf. Er plant keine riesigen Windparks oder Solaranlagen - stattdessen sollen viele Tausend Haushalte und Gebäude mit hocheffizienten Minikraftwerken ausgestattet und virtuell zu einem Großkraftwerk vernetzt werden. Herzstück dieses vom Autokonzern Volkswagen exklusiv für den Anbieter produzierten "ZuhauseKraftwerks" ist ein mit Erdgas betriebener Zweilitermotor.
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