Bei den Kachelofentagen im Oktober kann man sich auch über Gaskamine informieren

Gaskachelöfen, Gaskamine und Gaskaminöfen passen in moderne Architektur- und Lebenskonzepte, besonders im städtischen Raum.Gaskachelöfen, Gaskamine und Gaskaminöfen werden als Lifestyle-Geräte mit Hightech-Komfort immer beliebter. Sie passen in moderne Architektur- und Lebenskonzepte, besonders im städtischen Raum. Wer wenig Zeit hat, nicht mit Holz heizen möchte oder durch Vorschriften nicht darf, für den sind Gasfeuerstätten die Alternative. Sie bieten einen sauberen Betrieb, hohe Flexibilität und Wärmekomfort mit einem echten Flammenbild, das kaum von einem Holzfeuer zu unterscheiden ist.

Moderne Gasgeräte lassen sich per Zeitschaltuhr, Fernbedienung, Smartphone oder Tablet bequem steuern. Wärmeleistung, Flammstärke und Flammenoptik sind stufenlos regulierbar, die Temperatur wird per Raumthermostat automatisch gehalten. Die Betriebszeiten können flexibel programmiert werden. So kann das Kaminfeuer bereits Wärme verbreiten, wenn man nach Hause kommt. Für die Kaminversorgung wird ein Erdgasanschluss genutzt, es gibt aber auch Modelle für Flüssiggas. Auf den Kachelofentagen 2017 vom 6. bis 14. Oktober kann man sich umfassend informieren. Ansprechpartner in der Nähe findet man über das Infoportal der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V., unter www.kachelofenwelt.de.

Flammenspiel mit hohem Wirkungsgrad

An hitzebeständigen Holzscheitimitaten züngeln die Gasflammen. Sie erhalten durch die speziell abgestimmte Sauerstoffzufuhr die charakteristische Farbe wie beim Holzbrand.

An hitzebeständigen Holzscheitimitaten züngeln die Gasflammen. Sie erhalten durch die speziell abgestimmte Sauerstoffzufuhr die charakteristische Farbe wie beim Holzbrand. Je nach Modell und Größe liegen die Heizleistungen zwischen drei und acht kW. Geschlossene Gaskamine erreichen mit rund 70 Prozent Wirkungsgrad ähnlich effektive Werte wie Holzfeuerungsanlagen. Gas verbrennt im Übrigen nahezu rückstandsfrei, schadstoffarm, umweltfreundlich und ohne Geruchsbildung. Feinstaub ist kein Thema – so ist man auch bei den neuen Vorgaben der Bundesimmissionsschutzverordnung und künftigen Umweltauflagen auf der sicheren Seite. Die meisten Gaskamine werden als geschlossene Systeme mit Glasscheibe verkauft. Für moderne, luftdichte Niedrigenergiehäuser eignen sich von der Raumluft unabhängige Gasgeräte mit externer Verbrennungsluftzufuhr und Rauchgasableitung. Sie können auch mit geregelter Wohnraumbelüftung problemlos betrieben werden.

(djd) / Bild: djd/kachelofenwelt.de