Einbruchschutz: Sichern Sie sich die staatliche Förderung für 2017

Mit der Winterzeit beginnt in Deutschland die Hochsaison für Einbrecher. Fast die Hälfte aller Einbruchsversuche verzeichnet die Kriminalstatistik zwischen November und Februar. Die gute Nachricht: Mit vergleichsweise einfachen und günstigen Maßnahmen können sich Eigentümer und Mieter gegen einen Einbruch schützen und dazu Geld vom Staat nutzen. Finanzielle Unterstützung beim Aufrüsten gegen Einbrecher gibt es über die KfW-Bank. Auf diesem Weg stellt die Bundesregierung dieses Jahr  50 Millionen Euro Fördergelder für den Einbruchschutz zur Verfügung. 

Zuschuss oder Kredit: Fördermittel für Einbruchschutz – und Energieeffizienz
„Der Staat übernimmt jetzt bis zu zwanzig Prozent der Kosten für einbruchhemmende Schlösser, Aufschraubsicherungen oder Querriegel für Türen und Fenster und moderne Sicherheitssysteme„, erklärt Kristin Fromholz, Leiterin der Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“. „Für Hausbesitzer ist das Kombinieren verschiedener Maßnahmen besonders interessant: Einbruchschutz lässt sich zum Beispiel mit einer energetischen Sanierung verbinden. Und das lässt sich dann auch beides fördern“, so Fromholz weiter.

Hausbesitzer, die ihr Zuhause gegen Einbrecher schützen wollen, aber auch Wert auf Energieeffizienz legen, erhalten über das KfW-Programm 430 Förderkredite in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Mit einbruchsicheren, aber auch wärmedämmenden Türen und Fenstern werden Langfinger wirksam ferngehalten. Zusätzlich sinken Energieverbrauch und CO2-Emissionen. So sorgen Hauseigentümer für mehr Sicherheit und Komfort, geringere laufende Kosten und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Höhere Förderung für kleine Maßnahmen zum Einbruchschutz
Zuschüsse für die Finanzierung kleinerer Einbruchschutzmaßnahmen gibt es über das KfW-Förderprogramm 455. Bei Investitionen zwischen 500 und 1.000 Euro übernimmt der Gesetzgeber nun zwanzig Prozent der Kosten, bei Kosten zwischen 1.000 und 15.000 Euro noch zehn Prozent. Vergünstigte Kredite für größere Investitionen in den Einbruchschutz gibt es in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit über das Förderprogramm 159.

Mehr Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten zum Einbruchschutz und über weitere Fördermöglichkeiten finden Sie auf www.unser-haus-sanieren.de/einbruchschutz.

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Quelle: (ots) / Bild: co2online.de