Fair kochen, mehr als nur ein Trend

Fair kochen, zum Beispiel einen Quinoa Salat.
Quinoa Salat © Flor del Rocío Martínez/Pixabay

Gesund und fair kochen ist nicht schwierig, macht Spaß und kommt immer mehr in Mode. Der Absatz fairer Produkte steigt seit Jahren kontinuierlich an, was auch an der großen Vielfalt der Lebensmittel liegt. Von Kaffee, Kakao und Schokolade über Bananen, Saft, Tee und Reis bis hin zu Honig, Zucker und Wein ist in Supermärkten, Weltläden und im Naturkosthandel alles zu finden.

Fair kochen, woran erkennt man faire Lebensmittel?

Zu erkennen sind die Produkte z.B. am grün-blau-schwarzen Fairtrade-Siegel. Das Fairtrade-Siegel erhalten nur Lebensmittel bei deren Herstellung strenge Standards wie das Verbot von Kinderarbeit, stabile Preise für die Erzeugerfamilien und umweltschonende Anbaumethoden eingehalten werden.

Warum sollte man fair kochen?

Der Handel mit fairen Lebensmitteln führt zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen für Kleinbauernfamilien sowie Beschäftigten auf Plantagen in den Herkunftsländern des globalen Südens. Und was heute genauso wichtig ist, fairer Handel schon die Umwelt und schont Ressourcen.

Wo kann man faire Produkte kaufen?

Wo es in Ihrer Nähe faire Produkte gibt, können Sie im Einkaufsfinder unter www.fairtrade-deutschland.de/einkaufen sehen. Dort finden Sie auch viele köstliche Rezeptideen, ob Bananen-Schoko-Cake, Mango-Karotten-Suppe oder Kircherbsenbrot. Morgens schmeckt zum Beispiel ein Kokos-Porridge mit Obst und Kakao. Genau das Richtige für einen fitten und fairen Start in den Frühling ist auch diese bunte Quinoa-Schale:

Bunte Quinoa-Bowl

Fair kochen: Quinoa-Bowl mit Avocadocreme und Cashew-Möhrensalat
Quinoa-Bowl mit Avocadocreme und Cashew-Möhrensalat ©djd/TransFair/Jakub Kaliszewski

Zutaten für 2 Portionen
Für die Avocadocreme:
1 Avocado, reif
1/2 Limette*, gepresst
1 Zweig Basilikum, gehackt
50 ml Kokosmilch
1 TL Chilipulver*

Für Quinoa und Brokkoli:
100 g Quinoa*
1 Zweig Minze
1/2 Limette*, gepresst
100 g Brokkoli, geschnitten
1 TL Sesam*

Für den Cashew-Möhrensalat:
2 Möhren
2 EL Cashewkerne*, geröstet
2 EL Balsamico bianco
1 EL Sojasauce*
5 Zweige Koriander
Nach Bedarf: Salz*, Pfeffer*, Olivenöl*

Die Zutaten, die fair gehandelt erhältlich sind, sind mit * gekennzeichnet.

Zubereitung

Den Backofen vorheizen (220 °C, Ober-/Unterhitze). Das Avocado-Fruchtfleisch in einer Schüssel zerdrücken. Saft einer halben Limette, Basilikum, Kokosmilch, Olivenöl, Salz und Chilipulver hinzufügen und zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Quinoa etwa 15 Minuten in Salzwasser bissfest kochen und abgießen. Anschließend mit klein gehackter Minze, Salz, Olivenöl, halber Limette und Limettenabrieb abschmecken.

Die Brokkoli-Röschen in Olivenöl wenden, salzen, auf ein Blech geben, mit Sesam bestreuen und etwa 12 Minuten goldbraun backen.

Möhren hobeln, mit Salz, Essig, Sojasoße und Olivenöl marinieren. Cashewkerne und Korianderblätter unterheben. Alle Komponenten in einer Schale nebeneinander anrichten.

Tipp: Avocado wird schnell braun. Wird das Gericht nicht sofort verzehrt, sollte man den Avocadokern in der Avocadocreme platzieren und in einem separaten Gefäß gut verschlossen kaltstellen.

Mit Material von: djd/TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt e.V.