Tipps zum richtigen Umgang mit Holz im Garten- und Terrassenbereich

Gartenmöbel, Terrassendielen, Zäune oder ein Gartenhaus, Holz ist im Außenbereich allgegenwärtig – aber auch ganzjährig den Witterungseinflüssen von Regen, Schnee, Sonne und Kälte ausgesetzt. Das Naturmaterial muss deshalb regelmäßig gepflegt werden, nur so lässt sich seine ursprüngliche Schönheit langfristig erhalten. Gleiches gilt für unsere Wälder, aus denen dieser wertvolle Rohstoff stammt. Auch sie müssen nachhaltig gepflegt und bewirtschaftet werden. Dafür steht die Waldschutzorganisation PEFC. Tragen Gartenhölzer und -möbel das PEFC-Zeichen mit dem stilisierten Laub- und Nadelbaum stammen sie aus garantiert nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

Hier kommen sechs Tipps zum Einsatz von Holz im Garten- und Außenbereich:

– Gartenmöbel aus Hartholz wie Eiche, Buche oder Ahorn regelmäßig mit etwas Wasser und einer Naturseifenlauge von Schmutz befreien. Beim Schrubben schonend entlang der Maserung des Holzes arbeiten, nicht kreuz und quer. Nach der Reinigung das Holz mit einem Hartholzöl aus dem Baumarkt oder Fachhandel behandeln. Empfehlenswert sind Öle mit integriertem UV-Schutz. Sonnenstrahlen lassen ungeschütztes Holz sonst mit der Zeit grau und faserig werden.

– Terrassendielen zweimal jährlich mit Wasser und Schrubber reinigen. Nach dem Abtrocknen die Dielen zweimal mit speziellen Terrassenölen oder -lasuren behandeln. Die Öle und Lasuren durchdringen das Holz, auf der Oberfläche der Dielen bildet sich ein ausgehärteter und trittfester Schutzfilm. Die Holzoberfläche ist damit vor Witterungseinflüssen und UV-bedingter Vergrauung geschützt. Angenehmer Nebeneffekt: Behandelte Terrassendielen sind auch zwischendurch leichter zu reinigen.

– Sichtschutz und Zäune regelmäßig mit einem Wetterschutzmittel streichen. Trotz Vorbehandlung durch den Hersteller brauchen die Elemente eine regelmäßige Nachbehandlung. Die Häufigkeit hängt vor allem von der verwendeten Holzart ab.

– Das Gartenhaus mindestens einmal jährlich leerräumen, reinigen und auf undichte Stellen hin überprüfen. Dringen Nässe und Feuchtigkeit ein, kann sich Schimmel bilden und ein muffiger Geruch ausbreiten. Wird das Gartenhaus als Lagerraum genutzt, kann Feuchtigkeit Sämereien, Gartengeräten und -möbeln schaden.

– Hochbeete liefern reiche Ernte und ersparen das lästige Bücken bei Aussaat und Pflege der Pflanzen. Für ein Hochbeet eignen sich Bretter aus zertifiziertem Lärchenholz. Es ist im Vergleich zu Rest- und Palettenhölzern unbelastet.

– Kein Sommer ohne Grillvergnügen: Bei der Holzkohle stellen Produkte mit dem PEFC-Zeichen sicher, dass für die Produktion kein Tropenwald zerstört wird und das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt.

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Quelle: djd / Bild: djd/PEFC