Mietvertrag: Wer Unfrieden stiftet, fliegt aus der Wohnung

Mieter sind in Deutschland im Mietvertrag vor der Willkür ihrer Vermieter geschützt. Doch auch sie müssen sich an einige Regeln zu halten und bestimmte Pflichten erfüllen, wie etwa die Miete pünktlich zu bezahlen und sorgsam mit der Mietsache umzugehen. Wer sich dabei querstellt, muss nach Angaben der ARAG Experten damit rechnen, seine Wohnung zu verlieren.

In einem konkreten Fall der vor dem Amtsgericht Augsburg verhandelt wurde, beklagte sich ein Mieter mehrfach und vehement über seine Nachbarn des Mehrparteienhauses. Des Weiteren behielt er unberechtigt die Miete ein und verweigerte ein vom Vermieter vorgeschlagenes Gespräch zur Konfliktlösung. Auch seinen Pflichten aus der Hausordnung kam er nicht nach. Der entnervte Vermieter kündigte daraufhin den Mietvertrag.

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Mietvertrag zu Recht gekündigt, wie die ARAG Experten betonen

Denn durch sein Verhalten störte er nicht nur den Hausfrieden unter den Hausbewohnern. Vor allem verletzte er seine vertraglichen aus dem Mietvertrag mehr als nur unerheblich, was eine ordentliche Kündigung rechtfertigt (Amtsgericht Augsburg, Az.: 25 C 974/16).

Quelle: ARAG / Bild: Tony Hegewald/pixelio.de