Tipp: So bekämpfen Sie Schimmel richtig

Schimmel in der Wohnung ist weit mehr als ein Schönheitsfehler. Laut Fraunhofer Institut für Bauphysik ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen an Asthma, anderen Atemwegserkrankungen oder Allergien leiden, um 40 Prozent höher, wenn sie in feuchten oder schimmligen Gebäuden leben. Für Feuchtigkeit im Haus wird oft falsches Lüftungsverhalten verantwortlich gemacht. Lüften alleine reicht in vielen Fällen nicht aus, um die Wände trocken zu bekommen. Doch welche Alternative gibt es, um Bauteile nachhaltig trocken zu halten?

Schimmelfrei wohnen ohne Gift und Chemie

Sanierung gegen SchimmelAnstriche, die zum Beispiel Fungizide enthalten, packen das Übel nicht an der Wurzel, da sie die Feuchtigkeit nicht aus der Wand entfernen. Die Fungizide bleiben eine begrenzte Zeit wirksam, danach kehrt das Problem zurück. Zudem können solche Substanzen selbst gesundheitlich bedenklich sein. „Trockene Wände kann man auch ohne Gift, chemische Keulen oder aufwendige Sanierungsmaßnahmen bekommen“, erklärt Reinhard Steier, Inhaber des Herstellers Hygrosan. Schimmelpilze sind ein Symptom der zu hohen Feuchtigkeitswerte in der Luft und in der Wand. Die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren ist ein sehr aufwendiges Unterfangen. Viel einfacher ist es, die Wände nachhaltig trocken zu sanieren. Trockene Wände halten die Luftfeuchtigkeit stets im Komfortbereich und den Schimmelpilzen ist für immer die Lebensgrundlage entzogen. Die Wirkung bestätigt auch Dipl.-Ing, Rüdiger Barth, Fachgutachter im Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter e.V. (BDSF): „Als Ingenieurbüro und Sachverständiger habe ich in den letzten Jahren etliche Schimmelprobleme lösen müssen.“ Seitdem er mit dem Spezialanstrich arbeitet, gab es laut Barth bei Kondensationsfeuchte keine Probleme mehr. Auch Nachkontrollen hätten den nachhaltigen Erfolg bestätigt.

Schimmel: Eine Sanierung, die jeder Heimwerker selbst durchführen kann

Die Verarbeitung können Handwerker und Heimwerker ohne größere Vorkenntnisse vornehmen, Tipps und Hinweise dazu gibt es unter www.hygrosan.de. Vorhandener Schimmel muss zunächst gründlich entfernt werden. Danach erfolgt der Anstrich direkt auf die Wand. Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind dabei nicht zu beachten, da das Material völlig ungiftig und leicht zu verarbeiten ist. Lediglich bei sehr stark durchfeuchteten Bauteilen ist es sinnvoll, eine Starterwärmung mit einem Heizstrahler durchzuführen. Wenn die behandelten Flächen richtig trocken sind, kann die Wand wieder ganz nach Geschmack mit Farben oder Tapeten gestaltet werden.

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Quelle djd / Bilder: djd/hygrosan.de